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Elektrostahlerzeugung und Wasserstoff

Am Dienstag, den 19.10.2021, hat in unserem Hause eine Veranstaltung zum Thema "Stahlindustrie in der H2-Transformation - Die besondere Rolle der Elektrostahlroute" stattgefunden.

Zu unseren Gästen zählten unter anderem wichtige politische Persönlichkeiten wie Herr Dr. Kaufmann (Innovationsbeauftragter "Grüner Wasserstoff" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung), Herr Dr. Ilgmann (Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft & Digitale Gesellschaft), Herr Wolfram (Landrat des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt) sowie Herr Höhne (Hauptgeschäftsführer der IHK Ostthüringen zu Gera) und Herr Dr. Kühne (Fleetmanager Vattenfall Wasserkraft GmbH).

Mit Vertretern unserer Geschäftsleitung wurde intensiv über die Chancen und Risiken der anstehenden Umgestaltung der Stahlindustrie unter Anwendung von Wasserstoff in Produktionsprozessen gesprochen.

Auch die besondere Rolle der energieintensiven schrottbasierten Elektrostahlroute innerhalb dieses Transformationsprozesses wurde lebhaft diskutiert. Hier bedarf es neben ausreichenden und bezahlbaren Mengen an grünen Strom ebenso geeignete politische Werkzeuge (zielgerichtete und ausgleichende Fördermittelprogramme, Carbon Contracts for Difference etc.), um den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit in der Produktion stufenweise zu schaffen.

Die Geschäftsleitung des SWT erläuterte seine Vorstellungen von Projekten zur Eigenstromerzeugung aus Abwärme, Nutzung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen sowie unserem – gemeinsam mit der Vattenfall Wasserkraft GmbH - initiierten Projekt "MaxHygen" zur Gewinnung von Wasserstoff unter Nutzung von grünem Strom aus Wasserkraft.

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Bild: Archiv Stahlwerk Thüringen