"Grüner" Stahl, der die Umwelt mit trägt

Hier finden Sie Informationen über unsere Aktivitäten, unseren Stahl noch umweltbewusster herzustellen.

Grüner Strom für grünen Stahl.

Ein zentraler Gedanke unserer Unternehmenspolitik ist Nachhaltigkeit!
Um diese heute und in Zukunft zu gewährleisten, streben wir eine klimaneutrale Gestaltung und Entwicklung unserer zentralen Unternehmensprozesse an.
Unser Ziel ist es, unseren Kunden klimaneutral hergestellte Stahlprodukte anbieten zu können.
Auf diesem Weg zur Klimaneutralität wurde durch die Geschäftsleitung des SWT in 2020 eine sehr wichtige Entscheidung getroffen.
Seit 01.01.2021 verwenden wir in unserem gesamten Herstellungsprozess ausschließlich „grünen“ Strom – hergestellt aus skandinavischer Wasserkraft.
Mit dem Erwerb von Herkunftsnachweisen stellen wir sicher, dass die vollständige im SWT benötigte Strommenge zur Herstellung unserer Produkte bilanziell aus nicht EEG-geförderten Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung stammt.
Wir sind uns sicher, hiermit eine Entscheidung im Sinne unserer Kunden und der Gesellschaft getroffen zu haben.

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Elektrostahlerzeugung und Wasserstoff

Am Dienstag, den 19.10.2021, hat in unserem Hause eine Veranstaltung zum Thema "Stahlindustrie in der H2-Transformation - Die besondere Rolle der Elektrostahl-route" stattgefunden.

 

Zu unseren Gästen zählten unter anderem wichtige politische Persönlichkeiten wie Herr Dr. Kaufmann (Innovationsbeauftragter "Grüner Wasserstoff" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung), Herr Dr. Ilgmann (Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft & Digitale Gesellschaft), Herr Wolfram (Landrat des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt) sowie Herr Höhne (Hauptgeschäftsführer der IHK Ostthüringen zu Gera) und Herr Dr. Kühne (Fleetmanager Vattenfall Wasserkraft GmbH).

Mit Vertretern unserer Geschäftsleitung wurde intensiv über die Chancen und Risiken der anstehenden Umgestaltung der Stahlindustrie unter Anwendung von Wasserstoff in Produktionsprozessen gesprochen.

Auch die besondere Rolle der energieintensiven schrottbasierten Elektrostahlroute innerhalb dieses Transformationsprozesses wurde lebhaft diskutiert. Hier bedarf es neben ausreichenden und bezahlbaren Mengen an grünen Strom ebenso geeignete politische Werkzeuge (zielgerichtete und ausgleichende Fördermittelprogramme, Carbon Contracts for Difference etc.), um den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit in der Produktion stufenweise zu schaffen.

Die Geschäftsleitung des SWT erläuterte seine Vorstellungen von Projekten zur Eigenstromerzeugung aus Abwärme, Nutzung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen sowie unserem – gemeinsam mit der Vattenfall Wasserkraft GmbH - initiierten Projekt "MaxHygen" zur Gewinnung von Wasserstoff unter Nutzung von grünem Strom aus Wasserkraft.

 

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Bild: Archiv Stahlwerk Thüringen.