News-Archiv

Neuigkeiten öffnen »

Thüringer Umweltministerin Siegesmund besucht Stahlwerk Thüringen

Zum Thema Umweltschutz und Ressourceneffizienz in der Schwerindustrie besuchte Ministerin Siegesmund vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz in Begleitung verschiedener Fachleute ihres Ministeriums am 10.12.2015 die Stahlwerk Thüringen GmbH.

Außerdem nahm der Geschäftsführer des FEhS – Instituts für Baustoff-Forschung e.V., Herr Reiche; an diesem Treffen teil. Dieses Institut befasst sich unter anderem mit der Forschung zur Nutzung von Eisenhüttenschlacken und Hüttenreststoffen.

Erster Teil des Treffens war ein gemeinsamer Betriebsrundgang mit Vertretern der Unternehmensführung durch die Produktionsanlagen, um die Abläufe in einem Stahl- und Walzwerk persönlich kennen zu lernen.

In einer anschließenden Gesprächsrunde wurden folgende Themenkreise behandelt:

  • Ersatzbaustoffverordnung und Verwendung von Ersatzbaustoffen (speziell Elektroofenschlacke) in Thüringen
  • Ergebnisse und Perspektiven zur „Thüringer Recyclinginitiative für mineralische Reststoffe“
  • Energie (EEG, Netzentgelte)
  • CO2- Emissionshandel in Europa und Thüringen
  • Energie- und Klimastrategie
  • „Wasserentnahmeabgabe“ zur Grund- und Oberflächenwassernutzung
  • Funktionalreform zur Neuordnung der verwaltungsrechtlichen Strukturen für Genehmigungsverfahren und Überwachungsaufgaben

Gegenüber der Ostthüringer Zeitung äußerte die Umweltministerin Siegesmund, sie habe den Eindruck gewonnen, dass man politisch in Vorleistung gehen müsse, da die Energiekosten für das Stahlwerk Thüringen einen echten Wettbewerbsnachteil darstellen.