Der Gießbetrieb

Die Gießpfanne wird auf den Drehturm aufgesetzt und in Gießposition gefahren. Der Stahl wird über das Verteilergefäß auf die vier Gießstränge aufgeteilt. Diese Stränge erhalten in wassergekühlten Kupferkokillen das gewünschte Vorblockformat. Unterhalb der Kokillen werden die Stränge in Rollensegmenten geführt und intensiv gekühlt.
Der Radius des Gießbogens beträgt 8 m. Nach der Durcherstarrung treten die Stränge in die Richt-Treib-Gerüste ein. Diese dienen dem Transport der Stränge in der Gießmaschine und richten die Gießstränge aus dem Gießbogen in die waagerechte Auslauflage.


Gießpfanne                   Vergießen in Kokillen

Automatisch arbeitende Brennschneidemaschinen teilen die Stränge in die erforderlichen Vorblocklängen. Ein Quertransportmanipulator übergibt die Vorblöcke mit ca. 800 °C dem Einsatzrollgang des Walzwerkes. Die Stranggießanlage hat das Ziel, möglichst lange ununterbrochene Gießsequenzen zu fahren.
Die im SWT erzeugten drei Vorblockformate, so genannte Beam Blanks, sind endabmessungsnahe Vorprofile, die eine erhebliche Produktivitätssteigerung im Walzwerk bewirken.


Stranggießanlage               Beam Blank